Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat eine spannende Studie zur demografischen Entwicklung in Afrika herausgebracht. Sehr detailliert werden die verschiedensten sozio-ökonomischen Faktoren diskutiert und aufgearbeitet. Einziges Manko: Diese Studie kann eigentlich nur einen Überblick verschaffen und Inspiration für die eigene wissenschaftliche Arbeit bieten. Obwohl der Kontinent “Afrika” zwar in einzelne Cluster gegliedert wird, wäre eine stärkere regionale Perspektive wünschenswert. Gerade weil Afrika als Kontinent Heimat vielfältigster Kulturen, Völker und Nationen mit ganz eigenen und individuellen Problemen und Chancen ist. So verhärtet sich das eine “große Bild” von Afrika. Trotzdem ist diese für weiterführende Diskussionen sehr empfehlenswert!
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Geographische Erlebnisse – Austauschprojekt nach Kenia
Rotbäckige Mangos, leuchtende Sternfrüchte oder tiefgrüne Avokados. Exotische Früchte sind längst Normalität in unseren Supermärkten geworden. Niemand fragt sich so recht wo diese herkommen, geschweige denn, denkt jemand darüber nach unter welch schwierigen Bedingungen Obst im Ausland angebaut wird. Viele der hier erhältlichen Früchte und Gemüsesorten, vor allem Avokados, Mangos, grüne Bohnen oder Erbsen, kommen aus Kenia. Um Produkte in Europa verkaufen zu können, müssen die einheimischen Bauern strenge Richtlinien einhalten. GLOBALGAP ist beispielsweise ein solcher Standard, der die Qualität von Produkten, sowie deren Herkunftstransparenz, Umweltschutz oder Arbeitssicherheit gewährleisten soll. Oftmals bereiten diese Richtlinien den Bauern große Schwierigkeiten.
