Liberalisierung des Fernbuslinienverkehrs – Konsequenzen, Chancen, Risiken?!

Wettbewerb im Fernbusmarkt - Mein Fernbus ist neuster Marktteilnehmer

Am 13. Juni 2012 lädt die DVWG-Bezirksvereinigung Berlin-Brandenburg in die Schmiede am Gasometer auf dem EUREF-Campus, um gemeinsam mit Vertretern der Deutschen Bahn Stadtverkehr, des Bundesverbandes der Omnibusunternehmer, des ältesten Berliner Fern-Linienbusunternehmens “HaRu” und des Bahnkundenverbands die neuen Entwicklungen am Markt zu diskutieren.

Eine Meldung der Deutsche Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft

Das Bundeskabinett hat am 03. August 2011 den Entwurf zur Änderung des Personen-beförderungsgesetzes (PBefG) beschlossen und damit u.a. die Liberalisierung des Fernbus-Linienverkehrs umgesetzt. Neben den bereits etablierten Linienbus-Unternehmen werden viele neue Akteure am Markt erwartet. Wir diskutieren mit Vertretern des Busgewerbes, der Deutschen Bahn und der Politik die Frage, welche Potenziale der Fernbusmarkt bietet und welche Auswirkungen die Liberalisierung auf Nah- und Fernverkehr der Bahn und den Pkw-Verkehr haben könnte. Weiterlesen

Flughäfen in Deutschland als Standort- und Wirtschaftsfaktor

Am 13. Juni 2012 findet das 19. DVWG Forum Luftverkehr in Berlin statt. Auf dem Programm stehen diesmal Themen, wie “Perspektiven des Luftverkehrs in Deutschland” – “Flughäfen: Jobmaschinen oder Umweltsünder?” – “Standortwettbewerb von Flughäfen” – “Luftfracht als Wirtschafts- und Standortfaktor” und versprechen damit ein interessantes Fachevent zu werden.

Eine Meldung der Deutsche Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft

Der Luftverkehr ermöglicht unserer Gesellschaft (fast) grenzenlose Mobilität und damit auch ein Stück persönlicher Freiheit. Zugleich hat er eine enorme volkswirtschaftliche Bedeutung: Knapp 200 Millionen Passagiere sind 2011 auf deutschen Flughäfen gestartet und gelandet. Mehr als 850.000 Arbeitsplätze und Einkommen hängen in Deutschland direkt oder indirekt vom Luftverkehr ab.
Die Verfügbarkeit von Luftverkehrsleistungen stellt mittlerweile vor allem für die Dienstleistungsbranchen und den Tourismus eine Basisressource dar. Ohne einen leistungsfähigen Luftverkehrssektor bleiben daher in vielen Bereichen der Wirtschaft die Wachstumsaussichten begrenzt. Andererseits wächst die Kritik am Luftverkehr in der Bevölkerung und in Teilen der Politik. Sie bezieht sich in genereller Form auf die mit dem schnellen Wachstum des Luftverkehrs in Zusammenhang gebrachte Klimaschutzproblematik. Daneben steht insbesondere der Ausbau der Flughafeninfrastruktur im Fokus der Kritik, der in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland fast zwangsläufig zu Belastungen für die Anwohner führt. Weiterlesen

Radverkehr in Brandenburg

Es ist eine sehr lesenswerte Studie zum Thema Radverkehr in Brandenburg erschienen. Für alle, die sich für die Schwerpunkte Verkehr, Tourismus aber auch empirische Methoden interessieren, ist ein Blick in die Studie sehr zu empfehlen. Herausgegeben wurde diese Studie von der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH und zeigt sehr eindrucksvoll auf, wie sich der Radverkehr im ganzen Land darstellt.

Für das Forschungsvorhaben wurden an 63 Standorten in Brandenburg automatische Langzeitzählungen durchgeführt. Zusammen mit Befragungen konnte auf diese Weise ein kontinuierliches Dauer-Monitoring erstellt werden. Im Jahr 2010 wurden damit 2,6 Mio. RadfahrerInnen gezählt.

Zum Download:
Dohmen, R., Tiffe, A., Dürhager, U., Funke, R., & Kollbach, K. (2011). Radverkehrsanalyse Brandenburg. Potsdam: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH.

Stuttgart 21

Stuttgart 21 wird einen massiven Umbau des derzeitigen historischen Bahnhofes bedeutenEigentlich ist das Thema viel zu aufgeladen, um nicht irgendjemanden unbeabsichtigt zu provozieren. Zudem wurde bereits sehr viel darüber geschrieben und durch die vielen Demonstrationen in Stuttgart hat der Konflikt um den Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofes auch erhebliche mediale Aufmerksamkeit. Eigentlich kann man sich daher an diesem Thema nur vertun.

Doch ich will es trotzdem versuchen. Mein Ziel ist jetzt nicht, besserwisserisch aus dem fernen Berlin ein Szenario zu debattieren und Weisheiten zu predigen. Vielmehr muss ich gestehen, ich habe sogar das Treiben in Baden-Württemberg lange Zeit ignoriert und es als JWD („janz weit draußen“) abgetan. Doch wie der Zufall es eben will, musste ich mich mit Stuttgart 21 auch mal beschäftigen. Und irgendwie fiel mir bei der Recherche auf, dass sich alle Akteure nur um die zwei Bauvarianten streiten: Durchgangsbahnhof als Tunnel versus Kopfbahnhof. Aber intensive Diskussionen über die Streckenführung zum Hauptbahnhof und über den späteren Betrieb waren kaum zu vernehmen, was mich motivierte, dem nach zu gehen.

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Liberalisierung des Fernbusverkehrs

Anfang August hat Bundesverkehrsminister Ramsauer einen neuen Entwurf zum Personenbeförderungsgesetz vorgelegt. Dieses gilt seit 1930, zwar modifiziert aber im Wesentlichen noch heute aktuell, und regelt die Genehmigung zur Erbringung von Verkehrsdienstleistungen. Die Öffnung bzw. die Zulassung eines Fernbusmarktes eröffnet einen spannenden Gestaltungsspielraum im öffentlichen Personenverkehr. Das will ich nun aufgreifen und in Hinblick auf die Verkehrsanbindung von Regionen mit schwacher Verkehrsnachfrage diskutieren. Weiterlesen

Bundesweit einheitlicher Tarifvertrag

Als Bahnreisender im Raum Berlin war man es so langsam leid, fast wöchentlich gab es streikbedingte Einschränkungen im Fahrplan. Hauptsächlich waren davon die Kunden der Privatbahnen betroffen. Doch warum eigentlich? Ich begann dem Thema nach zu recherchieren und schnell fiel mir auf, dass die mediale Auseinandersetzung starke Fronten erkennen lässt, viele Akteure einbezieht aber kaum Lösungen hervorbringt.

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Mehr Nachfrage durch Wettbewerb?

Mehr Nachfrage durch Wettbewerb? Eine Analyse der SPNV-Entwicklung am Beispiel des HarzElbeExpress der Veolia Verkehr GmbH.

An einem konkreten Streckennetz, dem Nordharz in Sachsen-Anhalt, wurden im Zuge meiner Diplomarbeit alle Fahrgastzahlen des HarzElbeExpress (HEX) aus den Jahren 2005 bis 2009 analysiert. Eine Besonderheit war, dass dieses Streckennetz im Rahmen einer Ausschreibung einen Betreiberwechsel von der Deutschen Bahn AG zur Veolia Verkehr GmbH erfuhr und es dabei zu einer signifikant positiven Veränderung der Fahrgastentwicklung kam, obwohl diese Region von einem starken Bevölkerungsrückgang betroffen ist.
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