Branchenüberblick: Bio-Lebensmittel – Handel und Konsum

Bioladen in WeimarQuelle: flickr, “bioladen” von “acht&siebzig”, CC-BY-SA 2.0

“Bio” ist kein neuer Trend, dennoch hat der Biozug seit 2009 wieder beträchtlich an Fahrt aufgenommen. Vor allem Biosupermärkte schießen wie Pilze aus dem Boden. Besonders häufig scheint man Biomärkte in Gentrification-Gebieten anzutreffen. Aus diesem Grund widmen wir uns in unserem Gentrification-Spezial auch dem Einzelhandel mit Bio-Lebensmitteln und versuchen herauszufinden, was den “typischen” Biokäufer ausmacht.

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“Die Bio-Einkaufsgemeinschaft in der Kaskelstraße”: Gentrification in der Victoriastadt? Teil 2

Teil II unseres Spezials zur Gentrification in der Victoriastadt zeigt anhand eines Interviews mit den Betreibern des Bioladens “Wurzelwerk”, inwieweit der Kaskelkiez gentrifiziert ist und was ein Bioladen eigentlich mit Gentrification zu tun hat

“Es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis der erste Bioladen im Viertel eröffnet.” prophezeite die Berliner Zeitung noch im Juni 2011. Und nun ist er da: Seit Oktober 2011 gibt es das “Wurzelwerk” in der Kaskelstraße. Ist dieser Bioladen nun ein Indiz für Gentrification?

Wie unser Einblick in die Berliner Victoriastadt zeigt (siehe Teil 1) ist es gar nicht so einfach zu bestimmen, inwieweit dieses Viertel gentrifiziert ist oder nicht. Wir wollen mit unserer kleinen Fallstudie die Hintergründe der Eröffnung eines Bioladens im Kaskelkiez das Thema von der qualitativen Seite her untersuchen. Ergebnis unserer Beobachtungen und des Interviews: So, wie die Victoriastadt bisher keinen “klassischen” Gentrifizierungsprozess durchlaufen hat, ist auch der Bioladen kein filialisierter Bio(super)markt, dessen Standort von Investoren bestimmt wurde. DIe Bewohner des Kiezes selbst waren es, die gemeinschaftlich das “Wurzelwerk” in die Victoriastadt holten.

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Potentiale eines Technologiezentrums

Potentialanalyse am Standort Mainz bezüglich eines möglichen Neubaus des Technologiezentrums
von Ivelina Ivanova

Viele Regionen und Städte in Deutschland erlebten in den letzten Jahrzehnten einen sukzessiven aber einschneidenden Strukturwandel: Weg von der (Montan-) Industrie hin zu einem Technologie- und Dienstleistungsstandort. Damit verbunden war nicht nur die Hoffnung, dass ein sauberer und innovativer Wirtschaftssektor neue Arbeitsplätze schafft, den Kommunen Steuereinnahmen generiert und insbesondere den hoch verdichteten Städten eine lebenswertere Umgebung ermöglicht, sondern auch dass dieser Wandel gesellschaftlich wie auch ökonomisch breitgefächert gelingt.

Die Bachelorarbeit von Ivelina Ivanova greift dieses Thema auf und untersucht am Beispiel des Mainzer Technologiezentrums die regionalen Potentiale. Denn gerade technologieorientierte Unternehmensgründungen könnten den Wandel unterstützen. Diesen Zentren werden dabei eine besondere Bedeutung für Innovation sowie für den Erhalt und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit einer regionalen Volkswirtschaft zugemessen. Weiterlesen

Geographen im Einzelhandel

Erfreulicherweise gab es in letzter Zeit mehrere Artikel in den Printmedien über den Beruf des Geographen. Nachdem bereits vor einer Woche der Arbeitsmarkt für Geographen in der Zeitschrift “arbeitsmarkt” genauer beleuchtet wurde, erschien letzten Samstag ein Artikel zum Berufseinstieg als Standortplaner in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der heute nun auch online veröffentlicht wurde.

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Ostdeutschland als Standort für eine „Regenerativ-Sonderzone“

Möglichkeiten der ökologisch und ökonomisch sinnvollen Abgrenzung und Ausgestaltung einer „Regenerativ-Sonderzone“ zur ausschließlichen Erzeugung erneuerbarer Energie in strukturschwachen Gebieten Ostdeutschlands. 
von Christopher Stark

Trotz des oberflächlichen Konsenses für die Umstellung auf ein regeneratives Energiesystem werden ambitionierte Großprojekte hierzulande derzeit ausschließlich in Form der Offshore-Windparks realisiert. Und so schreitet die Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energiequellen mit jährlich lediglich etwa einem Prozentpunkt Zuwachs voran. Bei dieser Geschwindigkeit würde es noch über 70 Jahre dauern, bis eine vollständige regenerative Stromerzeugung realisiert wäre. Und dann blieben noch die Umstellung des Verkehrssystems und der Wärmeerzeugung auf erneuerbare Energien. Mit einer einzigen Regenerativ-Sonderzone könnte auf einen Schlag ein Fünftel des nationalen Strombedarfs gedeckt werden. Weiterlesen

Der Arbeitsmarkt für Geographen: Standortplanung im Einzelhandel – eine Zusammenfassung

Die Ringvorlesung “Der Arbeitsmarkt für Geographen – Geographie in der Praxis” an der Humboldt-Universität zu Berlin hat uns diesmal sehr anschaulich in den Beruf des Standortplaners eingeführt. Zu Gast: Dipl.-Geograph Heino Schmidt von der Edeka-MIHA Immobilien-Service GmbH. Er brachte Informationen zu den Voraussetzungen und Einstiegsmöglichkeiten für das Berufsfeld Standortplanung im Einzelhandel mit, zeigte an einem fiktiven Beispiel den Ablauf der Standortplanung und zählte einige wichtige Bewerbungstipps auf.

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Breitband-Internet für Alle!

Breitbandverfügbarkeit aller Technologien von mindestens 1 MBit/s 2010

Es gab Zeiten, da musste man in eine Tageszeitung schauen, um aktuelle Informationen zu erhalten oder in ein Geschäft gehen, um sich einen neuen Mantel zu kaufen. In jenen Zeiten musste ein Brief mit einer Briefmarke versehen und in einen Briefkasten eingeworfen werden oder ein Reisebüro betreten werden, um einen Flug zu buchen. Es klingt nach Schnee von gestern. Tatsächlich ist es erst gut ein Jahrzehnt her: das Zeitalter vor dem Internet als Massenmedium.

Heutzutage sind alle genannten Tätigkeiten online möglich. Das Internet hat als Informations- und Kommunikationsmedium gigantische Dimensionen angenommen. Kaum jemand kann sich diesem Medium entziehen. Im Gleichschritt mit der zunehmenden Komplexität des Internets verändern sich die Zugangsvoraussetzungen. Breitband ist hierbei ein oft gebrauchtes Schlagwort (Breitband: Downloadrate von mindestens 1MBit/s laut BMWi). Denn nur wer über einen adäquaten Internetanschluss verfügt kann die volle Bandbreite des „world-wide-web“ nutzen (vgl. Abbildung “Breitbandverfügbarkeit (…)” Quelle: BWMi (Hrsg.) (2010): Bericht zum Breitbandatlas 2010 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, Seite 16).

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Geographische Erlebnisse – Austauschprojekt nach Kenia

Kenianischer Prof. erzählt über Obstanbau

Rotbäckige Mangos, leuchtende Sternfrüchte oder tiefgrüne Avokados. Exotische Früchte sind längst Normalität in unseren Supermärkten geworden. Niemand fragt sich so recht wo diese herkommen, geschweige denn, denkt jemand darüber nach unter welch schwierigen Bedingungen Obst im Ausland angebaut wird. Viele der hier erhältlichen Früchte und Gemüsesorten, vor allem Avokados, Mangos, grüne Bohnen oder Erbsen, kommen aus Kenia. Um Produkte in Europa verkaufen zu können, müssen die einheimischen Bauern strenge Richtlinien einhalten. GLOBALGAP ist beispielsweise ein solcher Standard, der die Qualität von Produkten, sowie deren Herkunftstransparenz, Umweltschutz oder Arbeitssicherheit gewährleisten soll. Oftmals bereiten diese Richtlinien den Bauern große Schwierigkeiten.

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Neue Publikation online!

Entwicklungsdynamiken von Unternehmen aus der Photovoltaik-Branche in Berlin

Solarzellen sind mittlerweile in vielen Bereichen des Alltages zu finden. Sie dienen als Energiequelle für Taschenrechner oder zur Stromgewinnung auf Dächern.

Seit 2003, drei Jahre nach Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), hat die Bedeutung der Erneuerbaren Energien (EE) in Deutschland stark zugenommen. Weiterlesen