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Die A100 geht in die Verlängerung – Entlastung oder Belastung?

Mrz09

Die A100 in Berlin geht in die Verlängerung. Wird es eine Entlastung oder eine Belastung geben?

In der Diskussion um die Weiterführung der A100, wie sie im aktuellen Koalitionsvertrag des Berliner Senats beschlossen wurde, bestehen sowohl aus verkehrspolitischer Sicht, als auch aus Gründen des Umwelt- und Naturschutzes, kontroverse Ansichten. Während aus Sicht der Berliner Wirtschaft die Realsierung des erweiterten Abschnitts sinnvoll ist, um den Osten der Stadt besser für den Wirtschaftsverkehr zu erschließen, hat sich der BUND klar dagegen ausgesprochen, die vom Berliner Senat verfolgte Teilstrategie „Innere Stadt“, wie im StEP-Verkehr formuliert, zu realisieren. Wir laden Sie herzlich zur Diskussion dieses kontroversen Themas ein. Mehr lesen

Placemaking in benachteiligten Stadtquartieren

Mrz05

In meiner Diplomarbeit beschäftigte ich mich mit dem Thema Placemaking in benachteiligten Stadtquartieren. Ruft man sich einen Ort ins Bewusstsein, z.B. New York wie es auf dem Foto zu sehen ist, so fallen einem spontan bestimmte Bedeutungen, Bilder, Charakteristiken, Images oder Identitäten dazu ein. Diese sind natürlich ganz individuell, aber eines fällt schwer. Die Existenz New York’s zu bejahen, wenn keiner dieser Begriffe in irgendeiner Weise konnotiert ist. Das zeigt, dass New York oder jeder andere beliebige Ort zunächst in unseren Köpfen entsteht – egal, ob als BewohnerIn oder als Außenstehende(r). Ein Ort ist das Ergebnis von sozialen Konstruktionen. Wofür Orte stehen, entscheiden wir dadurch, welche Bedeutungen wir ihnen zuschreiben. Unter dieser Annahme folgt zwangläufig, dass die Bedeutungen von Orten wandelbar sind, sofern es in unserer Vorstellungskraft liegt.

Das war die ursprüngliche Motivation für mein Untersuchungsthema. Ich wollte wissen, wie man aktiv die Bedeutung von Orten gestalten kann. Im Zuge der Konkurrenz zwischen den Orten um Einwohner, Touristen, Unternehmen oder Prestige wird dies in Zukunft immer wichtiger werden. Als theoretischer Zugang diente mir der Ansatz des Placemakings. Mehr lesen

Geographen im Einzelhandel

Mrz03

Erfreulicherweise gab es in letzter Zeit mehrere Artikel in den Printmedien über den Beruf des Geographen. Nachdem bereits vor einer Woche der Arbeitsmarkt für Geographen in der Zeitschrift “arbeitsmarkt” genauer beleuchtet wurde, erschien letzten Samstag ein Artikel zum Berufseinstieg als Standortplaner in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der heute nun auch online veröffentlicht wurde.

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“Umkämpfte Räume” und “Räume mit Herz” auf den Citizen Art Days

Feb28
Recht auf Stadt

Recht auf Stadt (http://www.christophschaefer.net/)

Auf den Citizen Art Days, die vom 19. bis 26. Februar 2012 in Berlin stattfanden, ging es um einen Versuch “Kooperative Kunststrategien und Beteiligungspotenziale im öffentlichen Raum” zu finden. Ein Thema, das mit den “Recht auf Stadt” Bewegungen, aktuell und brisant ist. Dr. Elfriede Müller, Historikerin und Leiterin des Büros für Kunst im öffentlichen Raum, widmete einen Vortrag dem französischen Philosophen Henri Lefebvre, der schon in den 1960er Jahren Gedankenvater für die “Recht auf Stadt” Bewegung wurde. Mehr lesen

Stadtentwicklung in Berlin nach dem Fall der Mauer – ein Kommentar zur Veranstaltung

Feb24

Am Donnerstag fand in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eine sehr interessante Veranstaltung zur Stadtentwicklung Berlins nach der Wende statt. Wir waren da und schildern hier kurz unseren Eindruck von den Vorträgen.

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Stadtentwicklung in Berlin nach dem Fall der Mauer

Feb14

Stadtentwicklung in Berlin nach dem Fall der Mauer.
Akademievorlesung der Technikwissenschaftlichen Klasse der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Meldung der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin


Wir möchten Euch auf folgende Veranstaltung hinweisen. Am 23. Februar 2012 lädt die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften zu einen Vortrag über die Stadtentwicklung Berlins nach dem Fall der Mauer ein.

Nach Überzeugung des Senatsbaudirektors Hans Stimmann musste Berlin nach 1989 nicht neu erfunden, sondern vielmehr aus seiner Bruchstückhaftigkeit wieder herausgeführt werden. Mit der städtebaulichen Methode einer „kritischen Rekonstruktion“ sollte durch Nachverdichtung und Straßenreduktion die Urbanität der dichten Europäischen Stadt wieder erstehen. Gleichzeitig und parallel dazu entwickelte sich an Orten wie dem Potsdamer Platz und dem Alexanderplatz hoher Druck von Immobilieninvestoren, die der Stadt mit renditeträchtigen Hochhausarchitekturen zumindest in Teilen einen völlig neuen Charakter geben sollten. Auch die Radialen und Ausfallstraßen gewannen neue Bedeutung und die Umstrukturierung der Berliner Flughäfen wirft bis heute ungeklärte Fragen auf. Die Vorträge versuchen diese heterogene Stadtentwicklung zu hinterfragen und mögliche Lösungsansätze aufzuzeigen.

Prof. Dr. Harald Bodenschatz (Jg. 1946) ist Sozialwissenschaftler und Stadtplaner. Er leistete grundlegende Forschungsbeiträge zur Erhaltung historischer Stadtkerne und war von 2004 – 2009 Sprecher des Schinkel-Zentrums in Berlin. Seit 2009 ist er Sprecher des Transatlantischen Graduiertenkollegs Berlin – New York “Geschichte und Kultur der Metropolen im 20. Jahrhundert”.

Prof. Dipl.-Ing. Rainer Hascher (Jg. 1950) ist Architekt. Mit nachhaltigen und energieeffizienten Entwurfskonzepten für unterschiedlichste Gebäudetypologien gewann er zahlreiche, große Architekturwettbewerbe. Seine ausgeführten Bauten wurden mit hochrangigen Auszeichnungen gewürdigt und u. a. auf den Bienalen in Venedig und Sao Paulo ausgestellt.

Zeit: 23.02.2012, 18.00 Uhr, Ort: Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal,
Jägerstrasse 22/23, 10117 Berlin

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